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2000 Dario Fo - Siebentens: Stiehl ein Bisschen weniger

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Enea, eine Totengräberin verbindet sich mit einem Geschäftsmann, der im Besitz belastenden Materials über korrupte Politiker ist. Der Skandal droht zu einer politischen Affäre ungeahnten Ausmaßes zu werden und kann vom persönlich erscheinenden Minister nur dadurch gelöst werden, dass er alle Mitwisser als "Irre" in Gewahrsam nehmen lässt.

26 Schauspieler arbeiten an diesem Projekt mit. Zusammen mit Maske, Technik und Regie sind wir insgesamt 40 Theaterfreaks, die zunächst einmal eine radikale Kürzung dieser Komödie von absoluter Überlänge versuchen mussten, und zwar ohne dass Rollen verloren gingen. Ihr Verfasser, der heute 73-jährige Dario Fo, italienischer Erfolgsautor und Literaturnobelpreisträger von 1997, "Erzschelm, politischer Agitator und Theaterhistoriker" (H. Klüver, in: Wiener Zeitung, 2. November 97) wird uns die massiven Eingriffe in sein Werk sicher nachsehen, hat er doch selbst nach der Premiere seine Stücke noch laufend verändert.

 

Kommentarautor

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1999 Volker Ludwig und Detlef Michel - Ab Heute Heißt Du Sara

"Nach dem autobiografischen Bericht "Ich trug den gelben Stern" von Inge Deutschkron gestalteten Volker Ludwig und Detlef Michel, das Erfolgsgespann des Grips Theaters Berlin, einen revueartigen, zupackenden Bilderbogen über Furcht und Hoffnung einer jungen deutschen Jüdin. Gemeinsam mit ihrer Mutter überlebt sie den Terror in Berlin, weil sie auf ihre ungebrochene Lebenskraft vertrauend das Glück hat, auf Menschen zu treffen, die ihr helfen. Die beiden Autoren, aus deren Feder auch das Musical "Linie 1" stammt, unterstreichen mit diesem Stück wieder einmal, dass Lachen und Weinen sehr nahe beieinander liegen und dass Erkenntnis im Theater nicht zwangsläufig mit erhobenem Zeigefinger zu erreichen ist.  Dem Schrecken der erzählten Geschichte zum Trotz zeigen sie skurril-schrullige Menschen in pointenreichen Dialogen und stellen in kommentierenden Songs Bezüge zur Gegenwart her, weisen über die Zeit des Dritten Reiches hinaus."

Irmgard Pflüger

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1998 Woody Allen - Vorsicht, Trinkwasser!

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Auf einem Urlaubstrip verursacht eine amerikanische Durchschnittsfamilie einen internationalen Spionagefall, indem der Partyservicebesitzer Walter Hollander ausgerechnet im militärischen Sperrgebiet eines osteuropäischen Landes arglos einen Sonnenuntergang knipst. Um der Gefangennahme zu entgehen, flieht die Familie in die amerikanische Botschaft. Diese wird vorübergehend vom völlig unfähigen Sohn der verreisten Botschafterin geführt. Mit Schnoddrigkeit, Sprachwitz, flapsigem Auftreten - auch in nahezu aussichtslosen Situationen - versucht die Familie ihrem Zufluchtsort und zugleich den Fängen eines martialischen Geheimdienstchefs wieder zu entkommen. In für ihn typischer Manier, oberflächlich aber doch humorvoll, versetzt Woody Allen einmal mehr seine Helden in eine nicht ganz alltägliche Situation, aus der sie nur Gewitztheit und Spontaneität noch retten können.

Irmgard Pflüger

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1997 Heinz Rudolf Unger - Heut' Abend Tanzt Lysistrate

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"Ein musikalisch unterlegtes Schauspiel gegen den Krieg, das die alte, aber nach wie vor aktuelle Geschichte der Lysistrate erzählt, die mit "weiblichen Waffen" und der Solidarität der Frauen den kriegslüsternen Feldherrn Alkibiades außer Gefecht setzt.

Eine Komödie, in der nicht zuletzt ebenso witzige wie intelligente Musiknummern dem Publikum die "Moral von der Geschicht" mit Humor, ohne erhobenen Zeigefinger nahebringen.

Der entscheidende Unterschied zur antiken Vorlage: Es wird nicht nur über Frauen geschrieben, sie sind selbst im Theater zugelassen und höchst aktiv."

Irmgard Pflüger

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